Faktencheck
Zwei bis acht Minuten für ein belastbares Urteil.
Der volle Faktencheck nimmt sich die Zeit, die eine strittige Aussage verdient. Mehrere Agenten recherchieren, widersprechen sich und werden von einer deterministischen Strukturanalyse kontrolliert, bevor ein Urteil festgeschrieben wird.
Tiefe braucht Zeit, und das ist Absicht.
Ein belastbares Urteil über eine politische Aussage entsteht nicht in einem Modell-Durchlauf. Faktum recherchiert echte Quellen, lässt sie gegeneinander antreten und prüft die Belegstruktur, bevor der Richter entscheidet. Das kostet zwei bis acht Minuten, je nach Aufwand und Quellenlage.
Vier Stationen bis zum Verdikt.
Jede Aussage durchläuft dieselbe Kette. Sie trennt bewusst, wer recherchiert, wer rechnet und wer urteilt.
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Befürworter und Skeptiker
parallelZwei Agenten arbeiten gegeneinander: einer sammelt alles, was die Aussage stützt, einer alles, was sie widerlegt. Beide recherchieren live in offenen Quellen.
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Strukturanalyse
deterministischDeterministischer Java-Code, kein Modell. Die recherchierten Quellen werden zusammengeführt, dedupliziert und nach Polarität und Unabhängigkeit gebucketet.
- 03
Richter
UrteilDer Richter entscheidet auf der rohen Beleglage, hält die strukturellen Hinweise dagegen und schreibt das Verdikt fest.
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Analyst
ErklärungErst nach dem feststehenden Urteil formuliert ein tool-freier Agent die Begründung. Das Urteil steht vor der Erklärung, nicht umgekehrt.
Was die Dauer bestimmt.
Aufwand der Aussage
Eine einzelne Zahl ist schnell geprüft. Eine verschachtelte Behauptung mit mehreren Teil-Aussagen verlangt mehr Rechercherunden, bevor das Bild vollständig ist.
Quellenlage
Liegen die Belege offen vor, geht es zügig. Sind Quellen rar, widersprüchlich oder erst zu erschließen, dauert die Recherche länger, statt ein dünnes Urteil zu erzwingen.
Das Urteil steht, bevor die Erklärung geschrieben wird.
Der Richter entscheidet auf der rohen Beleglage. Erst danach formuliert ein separater, tool-freier Analyst die Begründung für das bereits feststehende Verdikt. So kann die Erklärung das Urteil nicht nachträglich schönreden.
Die Methodik im Detail