Drucksache 20/12847
Deutscher Bundestag
Monatsbericht 02/2025
Bundesagentur für Arbeit
COM(2025) 47 final
Europäische Kommission
Kurzbericht 4/2025
IAB Nürnberg
Studie Nr. 892
Bertelsmann Stiftung
Süddeutsche Zeitung
14.03.2025
Arbeitsmarkt: Zahlen widersprechen Regierung
ZEIT Online
22.01.2025
Exportrekord oder Milchmädchenrechnung?
tagesschau.de
15.03.2025
Faktencheck: Was an der 15-Prozent-Behauptung dran ist
FAZ
08.07.2025
Verteidigungsausgaben im Vergleich
Der Spiegel
04.02.2025
Zuwanderungskosten: Eine Zahl, viele Deutungen
Pressemitteilung Nr. 048
Statistisches Bundesamt
Defence Expenditure 2025
NATO
Handelsblatt
11.05.2025
Mindestlohn und Inflation: Was die Daten sagen
Politische Zahlen
stimmen oft nicht.
Wir zeigen dir, welche.
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Sprachmodell aus Frankreich, für die Analyse
und Bewertung von Aussagen.
Beispiele
„Die Arbeitslosenquote ist seit 2023 um 15 Prozent gestiegen."
ARD Talkshow, 14.03.2025
Irreführend
Die Arbeitslosenquote stieg von 5,7 % (2023) auf 6,3 % (2025) — ein Anstieg um 0,6 Prozentpunkte bzw. relativ um rund 10,5 %. Die behaupteten 15 % übertreiben den tatsächlichen Anstieg deutlich.
Bundesagentur für Arbeit, Monatsbericht 02/2025
„Der Mindestlohn hat die Inflation angetrieben."
Bundestag Generaldebatte, 22.01.2025
Irreführend
Der Mindestlohn hat einen messbaren, aber geringen Einfluss auf die Inflation. Laut IMK-Studie trug die Erhöhung 2022 etwa 0,3 Prozentpunkte bei. Die Haupttreiber waren Energiepreise und Lieferkettenprobleme.
IMK Policy Brief Nr. 116/2022, Statistisches Bundesamt
„Wir geben mehr für Verteidigung aus als Frankreich."
ZDF Sommerinterview, 08.07.2025
Teilweise korrekt
In absoluten Zahlen liegt Deutschland mit ca. 85 Mrd. Euro deutlich vor Frankreich (ca. 61 Mrd. Euro). Gemessen am BIP-Anteil liegen beide Länder bei rund 2,1 %, die genaue Rangfolge hängt von der Berechnungsmethode ab.
SIPRI Military Expenditure Database 2024; NATO Defence Expenditures
„Die Zuwanderung kostet den Staat 30 Milliarden jährlich."
Wahlkampfrede, 03.02.2025
Irreführend
Die Bruttoausgaben des Bundes für Asyl und Flucht lagen 2024 bei rund 28 Mrd. Euro. Allerdings berücksichtigt diese Zahl weder Steuereinnahmen noch Sozialbeiträge der Zugewanderten. Die tatsächlichen Nettokosten sind deutlich niedriger und methodisch umstritten.
Bundesfinanzministerium, Haushaltsrechnung 2024; Bundeszentrale für politische Bildung
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